Hallo Vietnam – die Zitadelle von Huế

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Im November & Dezember 2016 sind wir drei Wochen lang durch Vietnam gereist. Was ich dabei so erlebt und fotografiert habe, bekommt ihr hier in mehreren Beiträgen zu sehen.

Huế, die ehemalige Hauptstadt Vietnams, in welcher für über ein Jahrhundert die Kaiser regierten. Es ist eine Großstadt, und doch fühlt man sich teilweise wie in einem kleinen Ort. In Huế habe ich mich verliebt und würde jedem diese Stadt empfehlen. Selbst wenn es drei Tage durchregnet, spaziert man durch die kleinen Gassen und fühlt sich wohl. Unser Hotel lag in einer solchen Gasse, durch die kein Auto fahren kann, weil sie so schmal war. Ab und zu fährt dort mal ein Roller vorbei – aber da es eine Sackgasse ist, auch das selten. Die Schuhe ziehst du direkt am Eingang aus, damit kein Dreck ins Hotel kommt. Was anfangs ein wenig ungewohnt ist, fühlt nach einem Tag bereits schon vollkommen normal an. Irgendwie ist es auch gemütlicher, beim Frühstück keine Schuhe anzuhaben!

Am Ankunftstag nahmen wir uns die Gegend um unser Hotel vor. Eiskaffee und Bananenkuchen in einem Café und zum Abendessen ein Allerlei aus vietnamesischen Spezialitäten, Spaziergänge im Regen und ein Spontankauf: ein Regenschirm. Regenjacken sind ja ganz schön praktisch, aber so ein Regenschirm schützt eben auch die Kamera.



Tag 2 in Huế, es regnet immer noch. Was könnte da besser passen als eine Nudelsuppe zum Frühstück? Bún bò Huế ist eine Spezialität Huếs (bei dem Namen offensichtlich) und eine kräftige Suppe mit Nudeln, Kräutern und ein paar dünnen Streifen Rindfleisch. Genau das richtige, wenn man draußen ins Nasse muss. Wasserdicht eingepackt machen wir uns auf den Weg zur Zitadelle von Huế und der verbotenen Stadt. Der Regen war nicht einmal unangenehm, da es weder zu warm für die Regenjacke, noch so kalt war, dass wir gefroren hätten. Selten, dass mir Regen so wenig ausgemacht hat.

Huế war wie bereits erwähnt eine lange Zeit die Kaiserstadt Vietnams und die Zitadelle war die Residenz dieser Kaiser. Vorbild war offensichtlich die verbotene Stadt Pekings, nur um eine Größenordnung kleiner. Der innere Bereich der Zitadelle wird auch die purpurne verbotene Stadt genannt, was die Verbindung bestätigt. Viele Tempel und Paläste, von denen allerdings nur ein Teil den vietnamesischen Krieg überlebt hat. Es wurde bereits begonnen, alles wieder aufzubauen, aber man sieht durchaus noch viele Ruinen. Besonders das Zentrum der verbotenen Stadt ist noch vollkommen verstört.



Am nächsten Tag besuchten wir die Kaisergräber. Aber das sind wieder so viele Bilder, die gibt es in einem neuen Beitrag!

In Kategorie: Reiselust

Über den Autor

Mein Name ist Jennifer und dies ist meine kleine Seite. Ihr findet hier Bilder, die mir ans Herz gewachsen sind und ihre Geschichten dazu. Die Fotografie begleitet mich seit 2008 und ich mag sie nicht mehr missen.

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